Die Entwicklung von Jahara® begann 1995, als Mario Jahara als
Aquatischer Spezialist an einem exklusiven Resort in Süd-Kalifornien
eingestellt wurde.
Mario war zu der Zeit ein erfolgreicher Autor mit zwei, in
portugisischer Sprache veröffentlichten Körper-Therapie Werken, und ein
erfahrener Lehrer für Shiatsu und aquatische Körperarbeit. Er hatte
eine umfassende Ausbildung in Körper-Struktur-Arbeit verwandten
Methoden, einschließlich der Methoden von Francoise Mézières und
Frederick Matthias Alexander.
Trotz seiner umfassenden aquatischen Ausbildung zeigte es
sich, dass seine Wasserarbeit seinen täglichen professionellen
Erfordernissen noch nicht entsprach. Als er sich bei der Arbeit mit
einem schweren Klienten den Rücken verletzte, begann Mario in seinen
Behandlungen mit Auftriebshilfen zu experimentieren.
Daraus entwickelte sich der für Jahara charakteristische Dritte Arm (Third Arm).
Mario entwickelte auch eine Abfolge von Bewegungen bei denen
er die Beine zur Unterstützung des Klienten benutzte. Durch diese
Technik wurde es unnötig, den Klienten während zahlreicher Übungen aus
dem Wasser zu heben.
Diese Bewegungseinheiten nannte er Sattel
(Saddles).
Im Mai 1996 wurde Jahara®
zum ersten Mal einer Gruppe von Wassertherapeuten in Berkeley,
Kalifornien, USA, vorgestellt. Die demonstrierten einmaligen,
anatomisch profunden Techniken, fesselten auf der Stelle das Interesse
der Studenten.
Aus diesem ersten Einführungskurs wurde schnell ein
vollwertiges Programm - zunächst in mehreren Staaten in den USA
angeboten, dann auch international.
Heute wird Jahara®
als eine richtungsweisende Methode angesehen. Viele der ursprünglichen
Ideen und Techniken wie Sattel
(Saddles), JaharaFußarbeit (AquaticFootwork) TCSTM,
Dreiecks-Nacken-Stütze (Triangular
CervicalSupport) und AktivÜbungen (ActivExercises) wurden
zu einem gewissen Grade von anderen Wassertherapiemethoden übernommen.
Jahara® entstand verankert in klaren Leitbildern und die
Seriosität seiner Methodologie wurde von zahllosen bekannten
Wassertherapeuten bestätigt, die uns als Studenten die Ehre gaben.